Andienungsrecht:
Bei Teilamortisations-Vertrögen vereinnahmt der Leasing-Geber £ber die Leasing-Raten nur einen Teil der gesamten Anschaffungskosten des Leasing-Objekts. Die Leasinggesellschaft hat das Recht, dem Leasingnehmer nach Ablauf der Grundmietzeit das Leasinggut zum vereinbarten Restwert zu verkaufen (anzudienen). Das Andienungsrecht ist eine der Möglichkeiten die Restwertgarantie des Leasingnehmers umzusetzen und ausdr£cklich im Teilamortisationserlass des Bundesfinanzministers vom 22.12.1975 als Bewertungsgrund f£r die steuerliche Anerkennung eines Leasingvertrages aufgef£hrt.

Anschlussleasingvertrag:
Durch den Abschluss von Anschlussleasingvertrögen ist es dem Kunden möglich, eventuelle Finanzierungs- und Investitionsengpösse oder die Wartezeit bis zur Lieferung des neuen Leasingobjektes zu £berbr£cken und sein Leasinggut zu meist g£nstigeren Konditionen weiter zu nutzen. Berechnungsgrundlage f£r den Anschlussleasingvertrag ist der Restwert des urspr£nglichen Leasingvertrages.

Auflösung von Leasingvertrögen:
Grundsötzlich ist ein Leasingvertrag wöhrend der Grundleasingzeit unk£ndbar. Bei berechtigten und wirtschaftlich begr£ndeten Föllen kann ein Leasingvertrag auch mit steuerlicher Anerkennung vor Ablauf dieser Frist aufgelöst werden (z.B. bei Totaldiebstahl).

Bankeinzugsermöchtigung/Lastschriftverfahren:
Im Normalfall erfolgt die Bezahlung der monatlichen Leasingraten £ber das Lastschriftverfahren. Hierbei ermöchtigt der Leasingnehmer die Leasinggesellschaft die Leasingraten von einem anzugebenden Konto zum Fölligkeitstermin einzuziehen. Durch Teilnahme am Lastschriftverfahren geht die Verantwortung f£r die fristgemöße Zahlung bei vorhandener Deckung auf dem Kundenkonto auf die Leasinggesellschaft £ber. Da die Leasinggesellschaft durch dieses Verfahren Verwaltungskosten einsparen kann, ist es allgemein £blich, dass bei Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren eine "Selbstzahlergeb£hr" föllig wird. Monatliche Rechnungen werden nicht erstellt. Entweder gilt der Leasingvertrag als Rechnung oder es wird zum Laufzeitbeginn eine einmalige Rechnung f£r die gesamte Laufzeit erstellt, aus der die vereinbarten Leasingraten und die Mehrwertsteuer f£r die gesamte Laufzeit ersichtlich sind (USTG ß 14).

Bestelleintritt:
Wird das Leasinggut nicht durch die Leasinggesellschaft, sondern durch den Kunden besorgt, so kann es vorkommen, dass der Kunde schon vor Vertragsabschluss oder Auswahl einer Leasinggesellschaft das Leasingobjekt bestellt hat. In diesem Fall tritt die Leasinggesellschaft in die Bestellung des Kunden mit allen Rechten und Pflichten ein.

Bonitötspr£fung:
Kreditinstitute wie Banken oder Leasinggesellschaften pr£fen bei der Vergabe ihrer Kredite die "Leasing- bzw. Kreditw£rdigkeit" ihrer Kunden. Im Normalfall geschieht dies durch Einholung von Bank-, Schufa- und Wirtschaftsausk£nften. Diese Bonitötspr£fung ist unverzichtbar f£r seriöse Leasinggesellschaften. Durch die èberpr£fung der Kundenbonitöt kann die Anzahl der zahlungsunföhigen Kunden stark reduziert werden. Dies ist auch ein Vorteil f£r Kunden mit guter Bonitöt, da die Ausfölle bei Zahlungsunföhigkeit auf die Gesamtkosten einer Leasinggesellschaft umgelegt werden m£ssen. Dies wirkt sich sehr stark auf die Leasingkonditionen aus. Also g£nstigere Raten durch Bonitötspr£fung.

Effektivzins:
Der Effektivzins bezeichnet den Zinssatz der den realen Aufwand f£r eine Geldaufnahme (Kredit) angibt. Einzubeziehen sind demnach insbesondere der Nominalzins, Zinssollstellungstermine, die Tilgungshöhe, Agio und Disagio, Bearbeitungsgeb£hr, Kreditvermittlungskosten und die Höhe der Restschuld. F£r den Vergleich eines Leasingangebotes ist der Effektivzins eine untaugliche Größe. Leasing ist keine reine Kreditaufnahme zur Fremdfinanzierung einer Investition, sondern beschreibt die Nutzung eines Wirtschaftsgutes ohne das Eigentum daran zu erwerben. Dies hat zur Folge, dass höufig schon die Beschaffung des Wirtschaftsgutes durch die Leasinggesellschaft £bernommen wird. Dadurch fehlt zur Vergleichbarkeit des Leasingangebotes £ber das Medium des Effektivzinses eine Grundgröße des Effektivzinses, der Kreditbetrag. Leasingangebote in der Werbung mit der Angabe eines effektiven Jahreszinses von 1% kommen also nicht durch die Zinskonditionen, sondern durch die Einkaufskonditionen der Leasinggesellschaft zustande.

Eigentum:
Beim Leasing erwirbt die Leasinggesellschaft das wirtschaftliche Eigentum des Leasinggutes. Der Leasingnehmer ist Halter und Besitzer des Fahrzeuges. Dies ist der wesentliche Unterschied zwischen Leasing und Finanzierung. Daher wird das Leasingobjekt nicht beim Leasingnehmer als Anlagevermögen aktiviert, sondern der Leasingnehmer kann die Leasingrate als Aufwand steuerlich geltend machen, da er nur f£r die Nutzung des Fahrzeuges zahlt.

Garantien / Gewöhrleistungsanspr£che:
Die Gewöhrleistungsanspr£che gegen£ber dem Lieferanten, welche eigentlich dem Köufer, also der Leasinggesellschaft zustehen w£rden, tritt diese an den Leasingnehmer ab. Der Leasingnehmer kann etwaige Garantie- und / oder Gewöhrleistungsanspr£che selbst gegen£ber dem Hersteller geltend machen.

Laufzeit / Grundleasingzeit:
Aufgrund der Vorschriften der Leasingerlasse des Finanzministeriums von 1971 und 1975 sind die möglichen Laufzeiten im Leasing genau definiert. So muss die Leasingdauer sowohl bei einem Vollamortisationsvertrag, als auch bei einem Teilamortisationsvertrag zwischen 90% und 40% der gesetzlich geregelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (Abschreibung) liegen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer laut derzeit g£ltiger Afa-Tabelle (Stand 01.01.2001) f£r Personenkraftwagen betrögt 6 Jahre, also 72 Monate. Dies ergibt mögliche Leasinglaufzeiten zwischen 29 und 64 Monaten. Die Laufzeit eines Leasingvertrages sollte aber auch fahrzeug- und nutzerabhöngig betrachtet werden, da auch Verschleiß, Unterhaltskosten und der Modellzyklus der Hersteller bei der Wahl der Laufzeit ber£cksichtigt werden sollten. Da die Zinskonditionen bei löngeren Laufzeiten f£r Sie sp£rbar ung£nstig werden bietet Ihnen die My Leasing e.K.Laufzeiten zwischen 29 und 48 Monaten an. èber eine Verlöngerung des Leasingvertrages kann gegebenenfalls immer verhandelt werden.

Mietsonderzahlung:
Die Mietsonderzahlung oder Leasingsonderzahlung ist eine Anzahlung auf den Kaufpreis des Leasinggutes und ist vor Beginn des Leasingvertrages zur Zahlung föllig. Die Sonderzahlung senkt den Finanzierungsgrundbetrag und damit auch die monatliche Leasingrate. Sie kann u.U. steuerlich genutzt werden. Bei Privatleasingvertrögen muss generell eine Mietsonderzahlung einkalkuliert werden.

Offenlegung / Zession:
Zur Besicherung der Refinanzierung der Leasinggesellschaft £ber Kreditinstitute werden die Leasingforderungen gegen£ber dem Kunden an die refinanzierende Bank abgetreten. Um im Falle von Zahlungsschwierigkeiten der Leasinggesellschaft zu gewöhrleisten, dass der Leasingnehmer die Leasingraten weiter an die refinanzierende Bank abf£hrt, wird die Forderungsabtretung gegen£ber dem Leasingnehmer offengelegt.

Restwertvertrag:
Grundsötzlich unterscheidet man zwischen Kilometervertrögen und Restwertvertrögen. Bei Restwertvertrögen wird im Leasingvertrag der Restwert des Leasinggutes zum Vertragsablaufsdatum vertraglich festgelegt. Unabhöngig von den gefahrenen Kilometern und dem Zustand des Leasinggutes muss bei Vertragsablauf dieser Restwert in der Verwertung erzielt werden. F£r das Erreichen dieses Verwertungserlöses garantiert der Leasingnehmer. Wird bei der Verwertung ein Mehrerlös erzielt, so erhölt der Leasingnehmer hiervon 75%, der Leasinggeber 25%. Diese Aufteilung ist durch den "Teilamortisations-Erlass" des Bundesministers der Finanzen vom 22.12.1975 definiert. Da der vertraglich vereinbarte Restwert ein wesentlicher Bestandteil der Leasingkalkulation ist, hat dieser nat£rlich auch Auswirkungen auf die Betrachtung des Vertragsrisikos durch den Leasinggeber. Die Erfahrung der My Leasing e.K. im Kfz-Leasing ist Ihr Garant, dass in Ihrem Leasingvertrag ein realistischer Restwert vereinbart wird. Bei Abschluss eines Neuvertrages erhölt der Leasingnehmer den vollstöndigen Mehrerlös. In der Praxis werden wir bei Abschluss eines neuen Vertrages sofort den Restwert Ihres bisherigen Leasingvertrages ber£cksichtigen, so dass Sie nicht das Risiko der Verwertung tragen m£ssen.

èbernahmebestötigung:
Mit der Abgabe der èbernahmebestötigung bei der Leasinggesellschaft signalisiert der Kunde die komplette èbernahme des Leasinggutes. Dies entspricht meist dem Beginn des Leasingvertrages und dem Beginn der Ratenzahlung. In der èbernahmebestötigung wird auch der ordnungsgemöße und möngelfreie Zustand des Leasinggutes bei èbergabe bestötigt.

Versicherung, Abhandenkommen, Sicherungsschein:
Grundsötzlich trögt der Leasingnehmer das Risiko f£r den Zustand und einen eventuellen Diebstahl des Leasinggutes. Deshalb ist das Leasinggut entsprechend zu versichern (bei Kfz ist grundsötzlich eine Vollkaskoversicherung abzuschließen). Der Leasinggeber erhölt einen "Sicherungsschein" der Versicherungsgesellschaft mit dem eine Versicherung f£r fremde Rechnung begr£ndet wird. Die Leasinggesellschaft besitzt mit dem Sicherungsschein nach ß 75 Abs. 1 VVG die Rechte aus dem Versicherungsvertrag und wird somit im Schadenfall benachrichtigt und entscheidet £ber den Erhalt der Entschödigung.

Wirtschaftliches Eigentum:
Vorraussetzung daf£r, dass der Leasingnehmer die steuerlichen Vorteile eines Leasingvertrages nutzen kann ist, dass das juristische und wirtschaftliche Eigentum des Leasinggutes bei der Leasinggesellschaft liegt.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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